Für unsere Aysa Boutique ist es auch immer mal wieder notwendig, dass wir unsere Kleidung fotografieren. Damit wir hierbei tolle Ergebnisse bekommen, beachten wir immer einige Dinge. Diese wollen wir euch mit diesem Blogbeitrag etwas näher bringen.

Eine Softbox nutzen

Wenn ihr Kleidung fotografieren wollt, dann macht ihr das am besten mit einer Softbox. Genauer gesagt mit einer Octabox. Diese kommen in einer Größe von 1,50. Ausgestattet mit einem Valimex Blitz VC-400 sorgt dies für eine starke Beleuchtung. Hier kann natürlich auch mit einem anderen Blitz gearbeitet werden, denn in diesem Artikel soll es um das Fotografieren mit der Softbox gehen.

Vorteilhaft ist es bei dem Fotografieren von Kleidung einen weißen Hintergrund zu nehmen. Auch wenn die Kleidung an dem Model fotografiert wird. Das Licht aus der Softbox hat hier sehr viele Vorteile. Denn dies ist sehr weich und dadurch leicht zu kontrollieren. Es entstehen keine harten Schatten und mit der riesigen Octabox wird ein sehr weiches Licht auf das Model und auch auf den Hintergrund geworfen. Mit diesem Licht kann man dann auch als Hobby-Fotograf nichts mehr falsch machen. Es ist also absolut Einsteiger freundlich so zu fotografieren, man könnte beinahe sagen „Idiotensicher“.

Die manuellen Einstellungen für die Spiegelreflexkamera können je nach Set variieren. Die Standard Einstellungen für Studio-Fotografie sind jedoch meist folgende:

  • Verschlusszeit von 1/125 bis 1/160
  • Blende 9 bis Blende 11
  • ISO 100
  • Weißabgleich auf Blitzlicht
  • Blitz beim 400W Blitz auf Stufe 4 (abhängig vom Blitzlicht)

Kommen wir nun zu dem genauen Aufbau einer Softbox im Studio.Wichtig beim Fotografieren mit verschiedenen Lichtformen und auch mit der Softbox ist die Anordnung vom Licht. Das simpelste Setup was es gibt, ist einfach Frontal zum Motiv. Hier empfiehlt es sich, dem Model zu sagen, einfach mit der Nase genau zum Licht zu schauen. Denn genau so ist das Licht in der Softbox auch angeordnet. Die Mitte der Softbox wird später direkt auf das Model zeigen (Da wo der Blitzkopf steht). So entsteht ein sehr hoch-frontales Licht, leicht von oben angeordnet. Obwohl es wenig Schattenwurf gibt, gibt es trotzdem ein sehr natürliches Licht, wenn das Licht ein wenig von oben kommt. Hoch-frontal das ganze von vorne direkt auf die Nasenspitze.

Das geniale bei einer so großen Softbox ist, dadurch das das Licht so weich ist, wird das Licht, selbst wenn der Fotograf vor der Octabox steht, direkt um ihn herum und dann auf das Model. So entstehen ganz weiche Schatten auf dem weißen Hintergrund und der Hintergrund ist schon auf dem Foto im Wiedergabemodus strahlen weiß. Das ist genau der richtige Look für die Fotografie von Kleidung, denn man will nicht viele Schatten haben und ein sehr sehr weiches, weibliches Licht haben – fashion mäßig.

Warum eine Octabox nehmen?

Eine Octabox gibt sehr schöne Augenreflexe, wenn ihr keine habt, könnt ihr jedoch auch einfach eine viereckige Softbox nehmen. Diese sind meist etwas günstiger, allerdings muss man hier darauf achten, dass je kleiner die Softbox ist, desto weniger wird das Licht gestreut. Je größer die Softbox, desto weiter wird das Licht gestreut. Je weicher, je diffuser ist natürlich dann auch das Licht. Wenn ihr also nicht das Budget für eine große Octabox habt, dann solltet ihr das ganze trotzdem hoch-frontal ansetzen. Der Hintergrund ist dann evtl. nicht ganz weiß und ihr habt einen leichten Verlauf, aber nicht im Gesicht des Models, was ihr später mit Photoshop korrigieren müsst.

Fazit

Das leichteste Licht, dass man im Studio zur Fotografie von Kleidung haben kann, ist das Licht von einer Softbox, hoch-frontal angesetzt – direkt auf das Model. So kann nur sehr wenig schief gehen. Es entstehen keine harten Schatten im Bild, sondern ein sehr weiches Licht.